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Prinzipiell besteht eine Fräsmaschine – vertikal wie alle Fräsmaschinen aus einem Gestell, das alle weiteren Komponenten trägt. Dazu gehört sowohl der Maschinentisch, der bei Konsolfräsmaschinen über einen Querschieber an der Konsole befestigt ist und die horizontalen Bewegungen ausführt, als auch die Konsole selbst, die in vertikaler Richtung verfahrbar ist. Eine dritte Achse für die zweite horizontale Bewegungsrichtung kann dabei über einen Kreuztisch realisiert werden, sodass eine räumlich Positionierung des Werkstücks in x-, y- und z-Richtung möglich ist. Da eine Vertikalfräsmaschine aufgrund ihres Aufbaus jedoch nur relativ geringe statische und dynamische Belastungen aushält, wird sie vorzugsweise für die Bearbeitung kleiner bis mittelgroßer Werkstücke eingesetzt. Neben einer Handsteuerung können Vertikalfräsen auch mit einer Programmsteuerung oder einer numerischen Steuerung ausgerüstet sein, sodass ihr Einsatzgebiet von der Einzelfertigung bis zur Kleinserienfertigung in vielen Bereichen des Maschinenbaus reicht.
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Trotz ihres relativ einfachen Aufbaus stellt auch eine Vertikalfräsmaschine eine Investition dar, die das Budget vieler kleiner Betriebe übersteigen kann. Eine günstige Alternative bieten hier Gebrauchtmaschinen von Herstellern wie Deckel-Maho, Heller, TOS oder WMW-Heckert, die sich durch entsprechende Fräswerkzeuge und Zubehör optimal für die vielseitigen Bearbeitungsfälle in der Einzel- und Kleinserienfertigung einsetzen lassen.
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