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Ob Spenglerei, Bauklempnerei oder Feinblech verarbeitender Betrieb, überall kommen die unterschiedlichsten Abkantmaschinen zum Einsatz, wenn Bleche aus Metall oder Kunststoff genau definiert in Form gebracht werden sollen. Dabei können durch ein- oder mehrstufige Abkantprozesse dreidimensionale Teile wie Gehäuse, Schränke, Büromöbel, Türen, Maschinenverkleidungen oder Gestelle aus Blech gefertigt werden.
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Unter dem Begriff Abkantmaschinen werden Maschinen zusammengefasst, die Bleche entlang einer geraden Linie durch Biegen dauerhaft verformen. Dabei wird zwischen Gesenkbiegen, dem sogenannten Abkanten, und Schwenkbiegen unterschieden. Als Abkantmaschinen im engeren Sinne werden Maschinen bezeichnet, die nach dem Gesenkbiegeverfahren arbeiten. Bei diesen Maschinen, die auch als Abkantpressen bezeichnet werden, besteht das Werkzeug aus zwei Teilen, der Matrize und dem dazugehörigen Biegestempel, der das Werkstück beim Abkanten in die Matrize presst. Je nach Aufbau des Werkzeugs ergeben sich verschiedene Abkant- oder Gesenkbiegearten. Die größtmögliche Flexibilität bietet das freie Abkanten, bei dem durch unterschiedliche Absenktiefen des Biegestempels verschiedene Biegewinkel ohne Werkzeugwechsel möglich sind. Daneben kommen auch das Abkanten mit Prägung, bei dem der Biegestempel komplett in die Matrize gepresst wird, sowie das Drei-Punkt-Abkanten, bei dem die Matrize mit einem höhenverstellbaren Gegenhalter ausgerüstet ist, zum Einsatz. Prinzipiell wird der Biegewinkel bei allen Abkantverfahren in erster Linie durch die Form des Werkzeugs bestimmt.
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